Reiserecht2019-02-07T13:26:50+02:00

Der Urlaub soll die schönste Zeit des Jahres sein – für Entspannung und Erholung sorgen. Das ist allerdings nur schwer möglich, wenn es bereits am Flughafen zu Flugverspätungen kommt, die gebuchte Unterkunft verschmutzt ist oder der versprochene Meerblick nicht zu sehen ist. Eben in diesen Fällen kommt das Reiserecht ins Spiel – es dient zum Schutz des Reisenden, auf das sich im Ernstfall berufen werden kann.

Das Reiserecht ist für viele aber doch ein heikles Thema. Zumal es in mehrere Unterbereiche gliedert. So behandelt das nationale Reiserecht Deutschlands das Pauschalreisegesetz, das ebenfalls in den europäischen Vorschriften speziellen Richtlinien unterliegt. Hier geht es vor allem darum, dass Reisende und Urlauber mehr Rechte haben, sollte es zu Problemen während der Reise oder mit dem Reiseveranstalter kommen. Doch dabei handelt es sich lediglich um einen kleinen Bereich im Reiserecht.

Bei Gepäckschäden und Verletzungen von Passagieren während eines Flugs hingegen tritt das Montrealer Übereinkommen im Flugverkehr in Kraft. Die Fluggastverordnung hingegen betrifft die besonders den Ersatz von Ticketkosten, sollte es zu Flugverspätungen, Flugausfällen oder gar Flugüberbuchungen kommen. Allerdings kommt die Fluggastverordnung bei Rechtsfragen nur in bestimmten Fällen zum Einsatz und betrifft keineswegs alle Flüge.

Sollte es also während oder schon vor einer Reise Probleme mit einem Vertragspartner – meist handelt es sich hier um den Reiseveranstalter – geben, ist das Reiserecht mit seinen vielen verschiedenen Gesetzen und Paragraphen gefragt. Verständlich, dass hier für den Laien meist die Übersicht verloren geht. Gerade deshalb ist ein kompetenter Rechtsbeistand unverzichtbar. Er ist in der Lage festzustellen, welche Reisepreisminderungsansprüche vorliegen und kann diese auch deutlich konsequenter und besser durchsetzen.

Auch wenn die Reise bereits angetreten wurde und der Reisende in seiner Unterkunft Mängel feststellt kann ein Rechtsanwalt telefonisch weiterhelfen. Er kann abschätzen, ob Zeugen nötig sind und welche Frist für eine Mängelbeseitigung angemessen ist. Außerdem kann er im Zweifelsfall die verantwortliche Reiseleitung ausfindig machen. So geht es im Reiserecht nicht mehr allein um eine rechtliche Vertretung, sondern auch in gewisser Weise um einen kompetenten Ansprechpartner, der weiß, was zu tun ist.

Auch im Falle eines Reiserücktritts, der oft unverhofft kommt, ist eine Rechtsberatung von Vorteil. Für eine volle Erstattung des Preises müssen nämlich bestimmte Gründe vorliegen. Um Probleme beim Reiserücktritt und mögliche Stornierungskosten zu vermeiden, lohnt sich oft ein Rechtsbeistand, der sich mit dem Reiserecht auskennt. Auch bei Fragen zu einem speziellen Fall können kompetente Rechtsanwälte eine große Hilfe sein.

Unsere rechtliche Betreuung reicht somit von der Fluggastverordnung und dem Montrealer Übereinkommen im Flugverkehr, bis hin zum Pauschalreisegesetz und sonstigen Problemen mit dem Reiseveranstalter oder dem Reiserücktritt.

Unser Anwalt für Reiserecht

Daniel Schülken
Daniel SchülkenRechtsanwalt